berlin war eine reise wert
pokal entführt und dann verloren

puh, glück gehabt!
auf der hinfahrt hätten wir ein paar platzprobleme bekommen können, da lutz “nur” ein ersatzfahrzeug mieten konnte.
so kam es uns doch sehr entgegen, dass matze mit seinem eigenen pkw on the road war.
wir kamen ungequetscht und leicht beduselt gegen 20.30 uhr in berlin an.
ein paar nette hauptstädter waren bereits anwesend, matze hatte glühwein gekocht und stefan einen weihnachtsmann mitgebracht.
das netz wurde aufgebaut und die heißspornvolleyballer betraten das parkett.
ich habe mich auch irgendwann am netz versucht, hätte es allerdings lieber bleiben lassen sollen.
mein alkoholpegel hatte nämlich “normal null” überschritten, was sich leider auch am wettkampftag durch andauernde und bohrende kopfschmerzenden bemerkbar machte.
so traten wir am samstag morgen in die arena.
unsere beiden teams waren wiefolgt aufgestellt.
für quedlinburg I starteten:
- martina
- maik
- philipp
- martin
- matze und
- alex
unserer zweiten mannschaft gehörten an:
- lutz
- uwe
- jochen
- matze
- thomas und
- jörg
eklatanter weise spielten unsere beiden teams zusammen mit den berlinern, den parchenern und den favorisierten gehörlosen in einer staffel.
das führte leider dazu, dass sich nur ein quedlinburger team für die halbfinals qualifizieren konnte.
unter dem strich kamen aber unsere jungen himmelsstürmer auf einen achtbaren fünften platz.
das zweite harzer team zog durch bis ins finale.
dort trafen sie noch einmal auf die gut eingespielten volleyballer des gehörlosenverbandes.
in der vorrunde trennten wir uns noch 1:1 nach sätzen, aber im finale behielten wir die oberhand.
angetrieben durch unseren fulminanten kampfruf
“wann ist die scheiße hier endlich vorbei, wir wollen ins … knofel!”
hielten wir nun den pokal verdientermaßen (oder seht ihr das anders?) in unseren händen.
ob uns das noch einmal gelingt ist fraglich, bei vier ü50-spielern in unseren reihen (obwohl – die ü-eier sind immer für eine überraschung gut!).
egal, wir hatten den pott, glaubten wir jedenfalls noch bei der siegerehrung.
es kam aber alles ganz anders – dazu später mehr.
gegen 19.30 uhr saßen wir endlich im knofel.
die bude war gerammelt voll und es roch bald sehr schnell und sehr intensiv nach mensch.
von den temperaturen will ich am besten gar nicht sprechen, äh schreiben …
dann wurde aufgetafelt.
knofelwirt mario kredenzte uns ein buffet, das seinesgleichen sucht.
anschließend setzte er sich hinters schlagzeug und feuerte uns mit seiner band “rückNwind” knoblauchgeschwängerte evergreens ins ohr.
war echt der burner, für mich die beste knofelfete ever.
man traf alte freunde wieder und nette menschen.
schön, dass norbert nebst irina und mario noch bei uns waren.
der parchener rest hatte sich leider schon wieder auf die strümpfe gemacht.
der bekannte volksphilosoph backe-mc-fly war auch anwesend.
natürlich nicht ohne wieder einen seiner tiefsinnigen sprüche zu skandieren:
“wat soll man machen, wir werden auch alle irgenwie immer älter!”
hier ist er übrigens (links im bild!!!) in aktion:

ich könnte noch so viel schreiben und berichten.
zum beispiel, dass jochens auto am sonntag morgen plötzlich verschwunden war oder wir nach der siegerehrung mit sekt geduscht haben.
bemerkenswert war sicherlich auch, dass uns an diesem wochenende ein ohrwurm von stefan raab nicht mehr aus dem kopf ging und lutz in der letzten nacht zu geräuschemachender hochform auflief.
lag wahrscheinlich an seinem job – bei kraftfahrern muss der motor eben ständig schnurren (ich wollte nicht brüllen schreiben!), egal ob am tag oder in der nacht, hörts euch einfach an:
was waren eure highlights, was hat euch gefallen, was nicht?
schreibt es hier auf, dann haben alle etwas davon.
ach so, ich muss ja noch von der unangenehmen sache mit dem pokal berichten.
also, anfangs war er noch da:

dann war er fast weg:

und später war er beinahe ganz weg:

bloß gut, dass lutz am sonntag in der frühe wenigstens den deckel noch gefunden hat:


was solls – wie gewonnen, so zerronnen.
ich bin dann gleich am montag vormittag in die quedlinburger walzengießerei gefahren und habe das ding einschmelzen lassen.
ohne den korpus nützt einem der pure deckel ja auch nichts, oder?
leider war die metallmasse ein wenig gering, sodass ich nur drei gestanzte einkaufchips wieder mit nach hause nehmen konnte:

mal sehen, was wir mit den dingern machen werden.
ein paar nette und unscharfe fotos findet ihr in den galerien.

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5 Kommentare in “berlin war eine reise wert”
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wir schnarchen.
sehr sehr geil.
habe Übelst gelacht grade:-D
die platzierungen im überblick:
01. Quedlinburg II
02. BGSV
03. Volleybarbaren
04. DE Consult
05. Quedlinburg I
06. SixPack
07. Weißenseer SV “Rot Weiß”
08. TSG Parchen
09. EBT-47
10. TexCo
Berlin war wieder super.
Matze, ein dickes DANKESCHÖN an Dich und Dein Org-Team.
Super gemacht!
Dass Du uns dann doch noch in die gleiche Staffel mit EBT und unseren Freunden aus Quedlinburg befördert hast, war ein echtes Meisterstück.
Herzlichen Glückwunsch an die Jungs aus Quedlinburg zum Turniersieg.
Eine tiefe Verbeugung vor die Volleyballer vom BGSV.
Ihr Spiel ringt mir jedes mal größten Respekt und Achtung ab.
Gratulation zum 2.!
Gern wäre ich noch etwas länger im Knofel geblieben, nicht nur wegen des sehr leckeren Buffet, aber meine erheblich jüngeren Mitfahrer waren völlig fertig und drohten ständig vom Hocker zu fallen.
Matze, bitte, bitte im nächsten Jahr wieder!
Herzliche Grüße vom Dorf an die hauptstädtische Volleyballgemeinde.
Norbert
@ Norbert:
Danke für die lieben, lobenden Worte.
Wenn dies mal alle so sehen würden.
Aber, man kann es nie allen Recht machen.
Mir war vor allem wichtig unsere weit angereisten Freunde, wie Euch auf dem Spielfeld zu treffen und dies war dann nur so sicher realisierbar.
Aber eine Kritik muss ich noch nach Parchen senden…
Ihr habt beim Vorabendtraining gefehlt und viele eben auch im Knofel.
Schön, dass wenigstens eine Miniabordnung incl. Dir dabei waren.
Es war uns eine Ehre.
Eure Mannschaft steigert sich übrigens von Jahr zu Jahr.
Daher habt Ihr Euch auch verdientermaßen vor uns platzieren dürfen.
Glückwunsch noch einmal dazu von mir.
ggglG
aus der Hauptstadt
von det Janze
ein Matze
Mein lieber Matze,
da gibt´s nur eine Antwort und die heißt:
BESSERWISSER/-MACHER in die Hände gespuckt und ganz weit nach vorn!
SELBER MACHEN!!!!
… und ehrlich gesagt, war uns die Plazierung fast egal.
Wichtig war doch nur, mal wieder einen Tag gemeinsam Spaß zu haben.
Insofern lautet unsere Zielsetzung für das nächste Turnier bei Euch nicht “Wir wollen Platz 7!” sondern “Mehr Leute abends ins KNOFEL!”.
Wir trainieren schon mal.
Gruß aus Parchen
Norbert