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kapitel 5 - spielunterbrechungen und verzögerungen

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Unberechtigte Anträge
5.20

Problemstellung:

“Im 2. Satz beantragt der Trainer von Team A einen Wechsel, indem er korrekterweise den Buzzer betätigt und das offizielle Handzeichen ausführt.
Dies findet allerdings ganz kurz nach dem Pfiff des 1. Schiedsrichters zum Aufschlag statt.
Der 1. Schiedsrichter erkennt die Situation und weist den Antrag mit einer Handbewegung zurück.
Unterdessen sind die beiden am Wechsel beteiligten Spieler in der Wechselzone zum Wechsel bereit.
Der 1. Schiedsrichter drängt den Aufschlagspieler von A, den Aufschlag auszuführen.
Im Augenblick des Aufschlags pfeift der 2. Schiedsrichter und zeigt einen Positionsfehler bei A an, da 7 Spieler im Feld stehen.
Nach kurzer Diskussion zwischen 1. und 2. Schiedsrichter entscheidet der 1. Schiedsrichter auf Punkt und Aufschlag für B.
Ist diese Entscheidung korrekt?”

Entscheidung:

“Das ist der typische Fall eines unberechtigten Antrags.
Der Antrag hätte zurückgewiesen werden müssen.
A hätte eine Verwarnung wegen Verzögerung erhalten und der Aufschlag hätte wiederholt werden müssen.
Was die Entscheidung des 2. Schiedsrichters angeht, muss festgestellt werden, dass dieser weder das Recht noch die Verantwortung besitzt, Aufstellungsfehler bei der aufschlagenden Mannschaft zu ahnden.
Wenn ein 2. Schiedsrichter in einer solchen Situation pfeift, muss der Spielzug wiederholt werden.”

Regeln
15.11,
23.3.2.2,
23.3.2.3(a)

casebook-einleitung hier


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