volleyball casebook
kapitel 2 - teilnehmer

Trainer
2.9
Problemstellung:
“In den beiden ersten Sätzen eines Spieles hat der Trainer Meinungs- verschiedenheiten
mit dem 1. Schiedsrichter.
Daraufhin geht er zum 2. Schiedsrichter und besteht auf Erklärungen über die Entscheidungen des 1. Schiedsrichters.
Der 2. Schiedsrichter spricht zweimal mehr als 10 Sekunden mit ihm.
Ist dies eine korrekte Regelanwendung durch den 2. Schiedsrichter?”
Entscheidung:
“Laut Regel 5.1.2 ist nur der Spielkapitän berechtigt, von den Schiedsrichtern Erklärungen zu erbitten.
Der Trainer darf mit den Schiedsrichtern nicht sprechen.
Der 2. Schiedsrichter sollte es ablehnen, mit dem Trainer zu diskutieren und ihn auffordern, auf seinen Platz zurückzukehren.
Bleibt dies erfolglos, sollte er dies sofort dem 1. Schiedsrichter melden, damit dieser die entsprechende Sanktion verhängen
kann.
Normalerweise wird der 1. Schiedsrichter den Trainer über den Spielkapitän verwarnen ohne direkte Folgen.
Setzt der Trainer sein Verhalten fort, wird der 1. Schiedsrichter über den Spielkapitän gegen ihn eine Bestrafung wegen Unsportlichkeit verhängen mit der Folge von Punkt- und Aufschlaggewinn für den Gegner.”
Regeln
5.1.2,
5.2.3,
5.2.3.4,
21.1,
21.2,
21.3
casebook-einleitung hier.
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Ein Kommentar in “volleyball casebook”
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ich denke, der 2. schiedsrichter (im weiteren sr) ist hier erheblich in der zwickmühle.
er soll dem 1. sr melden, dass der trainer seinen anordnung nicht folge leistet.
dabei hätte dieser ja schon in satz 1 und 2 gegen den trainer maßnahmen einleiten bzw. sanktionen verhängen müssen.
in diesem beispiel nimmt meiner meinung nach die autorität des 1. sr nicht unerheblich schaden.