volleyball casebook

kapitel 4 - spielsituationen

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crashSpielen des Balles
4.8

Problemstellung:

“Eine Abwehrspielerin kann einen starken Angriffsball nicht richtig abwehren, der Ball springt weit aus dem Feld.
Eine Mitspielerin eilt dem Ball nach und spielt ihn sensationell zurück, während sie dabei über die Werbebande fällt.
Aufgrund des enormen Einsatzes, der großen Beifall hervorruft, ist die Ballberührung nicht ganz sauber.
Der 1. Schiedsrichter pfeift ab und zeigt an, dass der Ball geworfen war.
Die Zuschauer quittieren dies mit heftigem Unmut.
Wie hätte sich der 1. Schiedsrichter in dieser Situation verhalten sollen?”

Entscheidung:

“Der Schiedsrichter darf nicht nur das Spiel leiten, indem er mechanisch die Regeln anwendet;
er ist auch verantwortlich für die Popularität und Attraktivität des Spiels.
Spektakuläre Aktionen zu erlauben ist ein ganz wichtiges Element in der Vermarktung von Volleyball.
Zwar soll der Schiedsrichter keine Aktionen für das Vergnügen der Zuschauer hervorrufen, er soll sie aber auch nicht enttäuschen.
Er muss ein angemessenes Gleichgewicht finden zwischen den technischen und den gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Tätigkeit.
Dies bedeutet, dass es absolut notwendig ist, bis zu einem gewissen Grad technische Belange hinter die gesellschaftlichen
Auswirkungen zurückzustellen.
Das ist die ‘Kunst des Schiedsrichterns’.”

casebook-einleitung hier.


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    Ein Kommentar in “volleyball casebook”

    1. jwqlb 25. Mai 2008 um 23:00

      sehr bemerkenswerte entscheidung, findet

      jwqlb


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